Nautisches Essen


156. Nautisches Essen des Nautischen Vereins Lübeck: Maritime Sicherheit und Hafenentwicklung im Fokus

Am 28. Februar 2026 fand in der traditionsreichen Schiffergesellschaft das 156. Nautische Essen des Nautischen Vereins Lübeck (NVL) statt. Der Zweite Vorsitzende Thorsten Metschulat begrüßte rund 230 Teilnehmer, darunter zahlreiche Mitglieder sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Marine.

Als Ehrengast nahm Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, teil. Grußworte überbrachte Lübecks Stadtpräsident Henning Schumann. Den maritimen Impuls zur Sicherheitslage in der Ostsee setzte Konteradmiral Richard Kesten vom Marinekommando Rostock. Jakobi-Pastorin Bärbel Reichelt sprach das traditionelle Tischgebet.

Maritime Sicherheit in bewegten Zeiten

In seiner Rede ging Thorsten Metschulat auf die veränderte sicherheitspolitische Lage im Ostseeraum ein. Der Krieg in der Ukraine habe auch für die maritime Wirtschaft spürbare Auswirkungen. Handelswege, kritische Infrastruktur und Sicherheitslagen müssten neu bewertet werden. Maritime Sicherheit sei heute mehr denn je ein zentraler Bestandteil der Friedenssicherung.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zukunft des Hafenstandorts Lübeck. Der NVL sieht im Eigenbetrieb „Hafen Lübeck“ großes Entwicklungspotenzial. Im Fokus stehen die Stärkung des Skandinavienkais, Investitionen in Digitalisierung und Klimaschutz sowie die Verlagerung von Güterverkehren auf Schiene und Wasserstraße.

Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich erfreut, nach zwei vorangegangenen Anläufen nun der dritten Einladung folgen zu können. „Der Hafen in Lübeck ist ein zentraler Motor für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und internationale Handelsbeziehungen“, betonte Günther. Gerade angesichts tiefgreifender geopolitischer Veränderungen zeige sich die Resilienz von Gesellschaft und Wirtschaft. Zugleich verwies er auf das Wegbrechen verlässlicher internationaler Partner und unterstrich: „Die Europäische Union muss selbstbewusst auftreten und stärker auf die eigene Kraft vertrauen.“

Im Zusammenhang mit seiner geplanten wirtschaftspolitischen Reise, gemeinsam mit der Stadt Hamburg, nach Polen, Lettland und Litauen hob Günther die enge Zusammenarbeit der Ostsee-Anrainerstaaten hervor. Ziel sei es unter anderem, gemeinsam gegen die sogenannte Schattenflotte vorzugehen und faire Wettbewerbsbedingungen im maritimen Sektor zu sichern.

Bedeutung des Hafens für Lübeck

Stadtpräsident Henning Schumann unterstrich in seiner Rede die herausragende wirtschaftliche Rolle des Lübecker Hafens. Mit rund 500.000 Passagieren und nahezu 25 Millionen Tonnen umgeschlagener Ladung erbringe der Hafen etwa zehn Prozent der Wirtschaftsleistung der Hansestadt. Dies verdeutliche eindrucksvoll die Bedeutung der maritimen Infrastruktur für Beschäftigung, Wertschöpfung und internationale Vernetzung.

Zudem kündigte Schumann an, dass in Kürze wieder ein Schiff der Deutschen Marine den Namen „Lübeck“ tragen werde. Es handele sich um eine Korvette, die am 29. April 2026 in Hamburg getauft werde – ein starkes Zeichen der Verbundenheit zwischen Stadt und Marine. Taufpatin wird Huong Nguyen, Frau des Lübecker Stadtpräsidenten

Unterstützung für Projekt „Lehmannkai 1+“

Im Zusammenhang mit der geplanten Hafenerweiterung „Lehmannkai 1+“, die sich aktuell im Planfeststellungsverfahren befindet, sprach sich der NVL für eine zukunftsorientierte Lösung aus. Das Projekt der Firmengruppe Lehmann sieht unter anderem den Neubau von Logistikhallen, eines Büro- und Sozialgebäudes sowie eines neuen Gates vor. Private Investitionen in Millionenhöhe wertet der Verein als klares Signal für die wirtschaftliche Perspektive des Standorts Lübeck.

Der NVL strebt weiterhin eine intensive Mitarbeit im Lübecker Hafendialog an, zusammen mit allen Partnern aus der Hafenwirtschaft.

Elbe-Lübeck-Kanal: Option B für nachhaltige Verkehre

Ein weiteres zentrales Thema bleibt der Elbe-Lübeck-Kanal (ELK). Nach dem Stopp der Planungen für einen Vollausbau Anfang 2022 gilt ein solcher derzeit als unwahrscheinlich. Der NVL betonte jedoch, dass der Bedarf an Binnenschifffahrt weiterhin bestehe.

Als trimodaler Hafenstandort setze sich Lübeck für eine nachhaltige Verlagerung von Güterverkehren auf Schiene und Wasserstraße ein. Der ELK spiele dabei – insbesondere im Hinblick auf die anstehende Sanierung der Bahnstrecke Hamburg–Lübeck – eine wichtige Rolle.

Der NVL plädiert für eine Sicherstellung der Instandhaltung des Kanals sowie für innovative Ansätze wie die Förderung klimafreundlicher, ELK-tauglicher Binnenschiffe. Perspektivisch könne auch autonome Binnenschifffahrt eine Rolle spielen. Ein entsprechendes Gutachten des Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik bescheinige dem Kanal hierfür grundsätzlich Eignung.

Mit Blick auf den Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) bezeichnete Ministerpräsident Günther dessen aktuelle Entwicklung als bedauerlich – insbesondere angesichts seiner strategisch hohen Bedeutung für den Güterverkehr. Das Land Schleswig-Holstein unterstütze gezielt den Ausbau der Infrastruktur am Skandinavienkai sowie am Terminal Schlutup. Gleichzeitig machte Günther deutlich, dass hierfür stärkere Unterstützung durch den Bund erforderlich sei. Die norddeutschen Häfen stünden insgesamt vor einem Investitionsbedarf von rund zwei Milliarden Euro. „Wenn der Bund ein Sondervermögen von 400 Milliarden Euro bereitstellt, dann müssen die Seehäfen als Rückgrat unserer Exportnation davon stärker profitieren“, so der Ministerpräsident.

Festlicher Rahmen und starkes maritimes Netzwerk

Neben den inhaltlichen Impulsen bot der Abend in der Schiffergesellschaft einen würdigen und festlichen Rahmen. Gutes Essen, gepflegte Getränke und intensive Gespräche prägten die Veranstaltung. Im Rahmen einer Spendensammlung kamen 2.661,50 Euro zugunsten des Feuerschiff Fehmarnbelt zusammen.

Das 156. Nautische Essen unterstrich einmal mehr die Bedeutung des maritimen Netzwerks in der Hansestadt Lübeck – in bewegten Zeiten, mit klarem Kurs in Richtung Zukunft.

 

156. Nautisches Essen

(Akteure des Abends. v.l.: Konteradmiral Richard Kesten, Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, St. Jakobi-Pastorin Bärbel Reichelt, Thorsten Metschulat, zweiter Vorsitzender des NVL , sowie Stadtpräsident Henning Schumann)

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155. Nautisches Essen des Nautischen Vereins Lübeck: Aktuelle Herausforderungen der Schifffahrt im Fokus

 

Am Freitag, den 28. Februar 2025 lud der Nautische Verein Lübeck rund 230 Mitglieder, Gäste und Freunde zum 155. Nautischen Essen in die historische Schiffergesellschaft zu Lübeck ein. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf globale und regionale Herausforderungen der Schifffahrt und der maritimen Wirtschaft.

Kapitän Stefan Borowski, Vorsitzender des Vereins, eröffnete den Abend mit einem Appell zur aktuellen weltpolitischen Lage, insbesondere den sicherheitspolitischen Spannungen in der Ostseeregion.

Als Festredner trat der Europaminister von Schleswig-Holstein, Werner Schwarz, auf, der die geopolitischen Herausforderungen der Ostseeregion und ihre Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft beleuchtete.

Weitere Impulse kamen von Herrn Bernd Jorkisch, Konsul der Republik Finnland, der die Perspektiven Finnlands und Schwedens sowie mögliche Kooperationsansätze für den Lübecker Hafen darlegte.

Stadtpräsident Henning Schumann betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Hafen und Wirtschaft für nachhaltige Lösungen. Er bereicherte die Veranstaltung mit einem Grußwort als bekennender Shantyfan und Mitglied im Travemünder Shantychor.

Neben internationalen Themen wurden auch regionale Herausforderungen wie die Sperrung des Elbe-Lübeck-Kanals und die geplante Vollsperrung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck diskutiert, die wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Die Veranstaltung endete mit einem geselligen Beisammensein, inklusive traditionellem Tischgebet und Seemannsliedern. Die Tellersammlung erbrachte einen Erlös von 2767,00 EUR für die Lübecker Obdachlosenhilfe.

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220 Gäste beim 154. Nautischen Esssen

„Nach einem Jahr durch unruhiges Gewässer freuen wir uns in den sicheren Hafen Schiffergesellschaft eingelaufen zu sein“, mit diesen Worten eröffnete Kapitän Jürgen Schlichting, Vorsitzender des Nautischen Vereins Lübeck, am  Freitag das 154. Nautische Essen in der altehrwürdigen Schiffergesellschaft, zu dem rund 220 Gäste der Einladung folgten.

Besonders begrüßte, aber auch beglückwünschte, der Vorsitzende Henning Schumann zur Wahl zum neuen Stadtpräsidenten von Lübeck und Bürgermeister Jan Lindenau zu dessen Wiederwahl. Beiden Herren wünschte er zukünftig eine glückliche Hand in ihren Ämtern. Ebenso hiess Kapitän Schlichting die Konsuln von Dänemark, Schweden und Finnland, die Honoratioren aus der Hansestadt, sowie den Vorsitzenden des Deutschen Nautischen Vereins willkommen.

In seinem Grusswort zeigte sich der Stadtpräsident sehr angetan über die traditionelle Veranstaltung und freute sich schon jetzt auf eine Einladung in den kommenden Jahren.

Als Gastredner des Abends gab der Leiter der Bundespolizei See, Nils von Waaden, einen Überblick über das umfangreiche Einsatz- und Arbeitspensum der Küstenwache, die in der aktuellen Zeit an Bedeutung gewonnen hat.

Den maritimen Impuls gab der Vorsitzende des Dachverbandes der deutschen Traditionsschiffe, Jan Matthias Westermann. In einer flammenden Rede hob er die Bedeutung und den Erhalt dieser Schiffe hervor und warb inständig um Nachwuchs für die einzelnen Vereine, von dem die Berufsschifffahrt dann auch profitieren könnte.

Kapitän Schlichting ging in seiner Rede auf die Ankündigung von Sperrungen der Schienenanbindung zwischen Hamburg und Lübeck wegen Sanierungs- und Umbauarbeiten, sowie gleichzeitigem Stau von alternativen Schienenwegen ein. „Sie bedeutet für den Lübecker Hafen eine temporäre Abkopplung seiner Hinterlandanbindung und das ist nicht hinnehmbar“, so Schlichting.

In den Diskussionen des Lübecker Hafendialogs wurde der Neubau von 30 Elbe-Lübeck-Kanal fähigen Europaschiffen modernster Bauart eingebracht. Dieses begrüsst der NVL-Vorsitzende als Alternative zum vorerst gestoppten Ausbau des Kanals.

Positiv sieht Schlichting auch die Weiterverfolgung des Hafenentwicklungsplans 2030 und dem Weiterdenken nach 2040, auch wenn der Lübecker Hafen 2023 einen Umschlagsrückgang von 4 Prozent zum Vorjahr verzeichnen musste.

Die gemütliche Runde mit einem Drei-Gang-Menü und gemeinsamen Liedern wurde traditionell mir der „Tellersammlung“, einer Geldspendensammlung, beendet. Der Erlös von 2575 Euro kommt der Lübecker Tafel e.V. zu Gute.

(Akteure des Abends: v.l. Jürgen Schlichting, Nils von Waaden, Wolfgang Pistol, Jan Lindenau, Jan Matthias Westermann und Henning Schumann)

 

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153. Nautisches Essen 2023

Nach der coronabedingten Zwangspause in den Jahren 2021 und 2022, konnte der Nautische Verein Lübeck, am 24. Februar 2023, endlich wieder zum traditionellen Essen in der ehrwürdigen Schiffergesellschaft laden. Rund 250 Mitglieder, Ehrengäste und Gäste erlebten bei einem Dreigang-Menü und dem gemeinsamen Singen von Seemannsliedern einen kurzweiligen und stimmungsvollen Abend.

Zu Gast in der Schiffergesellschaft waren Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen, der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.

Weitere Ehrengäste waren die Konsuln von Finnland und Schweden und Lübecks Bausenatorin Joanna Hagen. Neben dem Tischgebet von Jakobi-Pastor Lutz Jedeck gab es markige Worte der Nautiker.

Der NVL Vorsitzende, Kapitän Jürgen Schlichting, sprach den Entwicklungsplan 2030 des Lübecker Hafens an und forderte „auch das Jahrzehnt danach schon ins Auge zu fassen und in den Dialog zu treten.“ Der Nautiker zeigte sich wegen des Fachkräftemangels in der Schifffahrt „sehr besorgt“. An die Reeder appellierte er, Menschen für die Schifffahrt zu begeistern. Deutschland braucht eine deutsche Handelsflotte. „Wir brauchen mehr Schiffe unter deutscher Flagge“, so Jürgen Schlichting.

Wirtschaftsminister Madsen, der sich als großer Freund der Seefahrt outete, forderte vom Bund „mehr Förderung der Werften“. Und der Marine-Vizeadmiral freut sich schon auf die Taufe der Korvette namens „Lübeck“ im kommenden Jahr. Das Schiff liege bereits auf Kiel.  Auch der Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine stand im Fokus. An jenem Tag habe er der Flotte befohlen: „Alles, was schwimmt, geht raus“. Mit 28 Einheiten und 2000 Menschen haben wir unseren Partnern in der Ostsee gezeigt, dass wir einstehen, und auch eine regionale Führungsrolle übernehmen würden“, so Kaack.

Der offizielle Teil des Abends endete mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der »Tellersammlung«. Sie erbrachte eine Geldspende von rund 2500 EUR die der DLRG in Lübeck zu Gute kommt.

 

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Am 7. Februar 2020 feierte der Nautische Verein Lübeck sein 150 jähriges Jubiläum.

Das Nautische Essen fand deshalb am ersten Freitag im Februar statt.

 

150 Jahre Nautischer Verein Lübeck e.V.

Beginn der Feierlichkeiten um 16.30 Uhr mit einem Empfang durch die Hansestadt Lübeck im Audienzsaal des Rathauses mit über 120 geladenen Gästen.
Bürgermeister Lindenau überbrachte Glückwünsche der Hansestadt und lobte die besondere Zusammenarbeit mit dem Nautischen Verein, der in allen wichtigen maritimen Fragen seine Kompetenz über die Jahrzehnte bewiesen hat und in der heutigen Zeit weiterhin beweist.

Der Vorsitzende, Kapitän Schlichting, dankte der Hansestadt und besonders dem Bürgermeister für seine freundlichen Begrüßungsworte, zeugten sie doch von der engen Verbundenheit zu den maritimen Partnern, die zum Glanz und das Wohl der Hansestadt beigetragen haben.
Musikalisch wurde der Rahmen wunderbar untermalt vom Shanty Chor Mövenschiet, der als Höhepunkt sich den Gast Frau Kapitän Schmidt in seine Mitte holte.

Der Vorsitzende des Deutschen Nautischen Vereins Frank Wessels überbrachte ein Grußwort und wünschte für die Zukunft weiter viel Erfolg.
Gastgeschenke wurden getauscht und ab 17.00 Uhr ging man über in intensive Seemannsgespräche bei Rotspon und Marzipan.

Ab 18.00 hatte die Schiffergesellschaft ihre Luken für die mit 328 Teilnehmern voll ausgebuchten Räumlichkeiten geöffnet. Nach dem Begrüßungstrunk und dem Pfeifsignal um 18.50 Uhr wurden die Plätze unter strenger Aufsicht der Schaffer eingenommen. Unser Speaker, Kapitän Wolfgang Pistol, bekannt für die Einhaltung eines pünktlichen Programms, begrüßte die Gäste um 19.00 Uhr und verlas den Schafferspruch.
Danach hatte der Vorsitzende Kapitän Jürgen Schlichting das Kommando und brachte in seiner Rede einen Einblick in die Geschichte des Nautischen Vereins ohne aber auch zu versäumen, dringende Themen der Schifffahrt und des Lübecker Hafens anzusprechen.

Der Speaker übernahm dann wieder die Schiffsleitung und führte sicher, wortgewandt und souverän durch das Programm, das in Folge von Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise unterbrochen wurde mit Reden und Gesang, mit musikalischer Begleitung des Duos Jordan/Wiedemann.
Der Bürgermeister erneuerte noch einmal in seinem Grußwort die Verbundenheit der Hansestadt mit dem Nautischen Verein und lobte deren aktive Mitarbeit zum Hafenentwicklungsplan 2030, den es nun umzusetzen gilt.

Vizeadmiral Krause stelle in seinem Grußwort die vielen Marineschiffe mit dem Namen „Lübeck“ vor und dass nach der Ausmusterung der Fregatte nunmehr eine Korvette den Namen weiter traditionell fortsetzt. Mittelpunkt seiner Rede waren aber die Reformen in der Deutschen Marine.
Der Festredner, Ministerpräsident a.D. Björn Engholm, setzte sich mit den ehrbaren Hanseaten auseinander und faszinierte in seiner Rede durch die hanseatische Geschichte, einschließlich der Geschichte des Nautischen Vereins, bis in die heutige Zeit mit dem optimistischen Blick auf eine neu aufblühende Hanse.

Der maritime Impuls des Abends lag in Verantwortung von Frau Kapitän Cornelia Schmidt. frisch und offen, aber auch nachdenklich und kritisch, schilderte sie den heutigen Alltag in der Seefahrt. Da gab es manche Begebenheit im Schiffsbetrieb, den diese Männerdomäne erst einmal schlucken und neu einordnen musste.

Symbolisch für die nächsten 150 Jahre überbrachte dann noch die Delegation des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins als Überraschung eine 1,5 Liter Flasche Sekt.

Zum Abschluss sang man zusammen mit dem Vorsänger Holger Bull das Lied „de armen Lüd an Land“ und pünktlich, wie vorgesehen, endete mit Verkündung der Tellersammlung über 3.718€ Spende für die Ostsee Station auf dem Priwall der offizielle Teil der Veranstaltung. Alle Teilnehmer erhielten dann noch die Festschrift bzw. Chronik des Nautischen Vereins als Geschenk überreicht.

Wie man hörte, wurde noch weit bis in den Morgen hinein gefeiert.

Tischplan

 

Nautisches Essen 2019

250 Mitglieder, Ehrengäste und Gäste begrüßte der Vorsitzende zum Nautischen Essen 2019 in den historischen Räumen der Schiffergesllschaft zu Lübeck.Unser Gastredner, der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Herr Norbert Brackmann, lobte die Arbeit des Nautischen Vereins Lübeck und hob im Besonderen den Einsatz für die maritime Sicherheit in der Ostsee hervor und die Unterstützung zum Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals. Der Forderung nach einer Lotsenpflicht für die Kadetrinne und den Fehmarnbelt wurde zugesagt.